Krieg: Niederlage der Menschheit?
Nach längerer Pause gab es wieder eine ErklärBAR von und mit Dr. Martin Brüske: 28.4.26, 20:00 Uhr zum Thema: Was denkt die Kirche über Krieg und Frieden?
Nach längerer Pause gab es wieder eine ErklärBAR von und mit Dr. Martin Brüske: 28.4.26, 20:00 Uhr zum Thema: Was denkt die Kirche über Krieg und Frieden?
Seit ihrer Einführung zu Beginn der 1990er Jahre fand traditionell im Frühjahr jährlich die ökumenische „Woche für das Leben“ statt. Diese gemeinsame Aktion endete 2024 und sollte 2026 in neuem Format wieder aufgelegt werden. Patricia Haun führte dazu ein Interview mit Alexandra Linder, der Vorsitzenden des Bundesverbands Lebensrecht.
Mittlerweile klingen nicht nur aus dem Orchestergraben der Ordinariate schiefe Töne, sondern man hört sie schon auf der Bühne der Öffentlichkeit, selbst von Bischöfen. Jüngst fielen der Essener Weihbischof Ludger Schepers und Holger Dörnemann, Gastprofessor an der Gregoriana, unangenehm auf, weil sie Vielfalt von Kakophonie nicht unterscheiden können. Was hat es damit auf sich? Ein Beitrag von Helmut Müller
Bevor der Hahn kräht . . . Von Petrus wissen wir, dass er nach dem Krähen des Hahnes schließlich standhaft blieb. Aber wenn selbst ein Bischof von anderskatholisch redet, was bedeutet dann noch römisch-katholisch? Helmut Müller sieht die Liebe Christi unter Produktpiraten gefallen.
Kann das sein? Ein deutscher Priester unterhält als Subregens eines Priesterseminars sexuelle Beziehungen zu Untergebenen, die er ausbildet, und wird dennoch in den Betroffenenbeirat der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) gewählt? Martin Grünewald schildert uns den Vorgang um die Berufung von Dr. Rothe in den Betroffenenbeirat der DBK und den Protest zweier Betroffener dagegen, die jedoch überall abblitzten.
Die Synodalversammlung ist zu Ende. Die Diskussionen um die Deutungshoheit sind in vollem Gange. Hannah Kohn schlägt vor, das Momentum nicht für Revierkämpfe, sondern zum Guten zu nutzen - Brücken bauen, statt Grabenkämpfe.
Wer die Abschlussdiskussion von Samstagmorgen auf der Synodalkonferenz erlebt oder mitverfolgt hat, hört den sublimen Neomarxismus aus dem ganzen Quotengeschachere heraus, das nicht wenige der Diskutanten verwirrt und sogar Kardinal Marx erbost und Bischof Kohlgraf verärgert hat. Helmut Müller erinnert das an die Geburt einer Tragikomödie aus dem Geist des kommunistischen Manifests von 1848.
Was bedeutet es, wenn ein kirchlicher Gesprächsprozess plötzlich in Legislaturperioden denkt? Auf einer Pressekonferenz im Rahmen des Synodalen Weges fiel ein Begriff, der mehr verrät, als er vielleicht sollte. Peter Esser ist darüber gestolpert und analysiert die parlamentarische Semantik.
Im Rahmen einer Privataudienz vor der Generalaudienz am 7. Januar wurden Papst Leo XIV. Auszüge aus rund 200 Briefen katholischer Gläubiger aus Deutschland übergeben. Die persönlichen Zuschriften dokumentieren eine tiefe geistliche Not vieler Katholiken, die sich nicht mehr gehört fühlen. Das begleitende Anschreiben, das die Anliegen bündelt, veröffentlichen wir hier.
Die Amtszeit von Georg Bätzing als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz begann mit Optimismus und endete in einem gewaltigen Desaster. Faktisch ist die Kirche in Deutschland in einem schmutzigen Schisma. Die Bischöfe sind zerstritten und kaum noch in der Lage, mit einer Stimme zu sprechen. Eine Analyse mit Ausblick von Peter Winnemöller.