Symphonie der EINHEIT
Kirchliche Spannungen, Orientierungslosigkeit, Polarisierung - Die Kirche ist berufen, Zeichen der Einheit für die Welt zu sein. Der Neue Anfang startet eine Reihe zum Thema “EINHEIT” und lädt zum gemeinsamen Nachdenken ein.
Kirchliche Spannungen, Orientierungslosigkeit, Polarisierung - Die Kirche ist berufen, Zeichen der Einheit für die Welt zu sein. Der Neue Anfang startet eine Reihe zum Thema “EINHEIT” und lädt zum gemeinsamen Nachdenken ein.
Braucht es Expertenstatus, um in der Kirche mitzureden? Franz Grunewald kommentiert einen Redebeitrag auf der 6. Synodalversammlung im Sinne von Paulus in 1Kor 1,26. Er unterstützt den Appell des Redners, auch Nicht-Akademiker zu fördern und zu achten, und er wundert sich, dass dieser Redebeitrag in der Synodalversammlung nur verhaltene Resonanz fand.
Zum Muttertag ein Canossagang der deutschen Bischöfe? Patricia Haun kommentiert die prekäre Situation von DBK und ZdK im Streit mit Rom. Sie wünscht sich mutige Hirten, die auch Vorbilder sind in der Umkehr. Mit viel Verständnis für diesen schwierigen Weg, empfiehlt sie die Protagonisten der Muttergottes an.
Lange haben Katholiken in Deutschland darauf gewartet, dass Rom Farbe bekennt. Nun überstürzen sich die Ereignisse. Die Kardinäle Fernández, Parolin - der Papst selbst - werden deutlich. Bernhard Meuser skizziert die Ereignisse der letzten Tage und ordnet sie in den Gesamtzusammenhang ein. Daraus ergeben sich viele, teils unangenehme Fragen.
Nach längerer Pause gab es wieder eine ErklärBAR von und mit Dr. Martin Brüske: 28.4.26, 20:00 Uhr zum Thema: Was denkt die Kirche über Krieg und Frieden?
Seit ihrer Einführung zu Beginn der 1990er Jahre fand traditionell im Frühjahr jährlich die ökumenische „Woche für das Leben“ statt. Diese gemeinsame Aktion endete 2024 und sollte 2026 in neuem Format wieder aufgelegt werden. Patricia Haun führte dazu ein Interview mit Alexandra Linder, der Vorsitzenden des Bundesverbands Lebensrecht.
Mittlerweile klingen nicht nur aus dem Orchestergraben der Ordinariate schiefe Töne, sondern man hört sie schon auf der Bühne der Öffentlichkeit, selbst von Bischöfen. Jüngst fielen der Essener Weihbischof Ludger Schepers und Holger Dörnemann, Gastprofessor an der Gregoriana, unangenehm auf, weil sie Vielfalt von Kakophonie nicht unterscheiden können. Was hat es damit auf sich? Ein Beitrag von Helmut Müller
Bevor der Hahn kräht . . . Von Petrus wissen wir, dass er nach dem Krähen des Hahnes schließlich standhaft blieb. Aber wenn selbst ein Bischof von anderskatholisch redet, was bedeutet dann noch römisch-katholisch? Helmut Müller sieht die Liebe Christi unter Produktpiraten gefallen.
Kann das sein? Ein deutscher Priester unterhält als Subregens eines Priesterseminars sexuelle Beziehungen zu Untergebenen, die er ausbildet, und wird dennoch in den Betroffenenbeirat der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) gewählt? Martin Grünewald schildert uns den Vorgang um die Berufung von Dr. Rothe in den Betroffenenbeirat der DBK und den Protest zweier Betroffener dagegen, die jedoch überall abblitzten.
Die Synodalversammlung ist zu Ende. Die Diskussionen um die Deutungshoheit sind in vollem Gange. Hannah Kohn schlägt vor, das Momentum nicht für Revierkämpfe, sondern zum Guten zu nutzen - Brücken bauen, statt Grabenkämpfe.