Frauenzimmer2022-02-07T13:21:03+01:00
Frauenzimmer

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Wo ist in der Kirche der Raum, in dem die Frau wirken kann? Beim Altäre schmücken und beim Kirchenputzen? Männer können angeblich alles, Frauen schon lange, und laut Gesetz sind sie gleichberechtigt. Warum sollten Frauen also nicht „Priester*in“ werden können? Ist das nicht ein Job wie jeder andere auch?

Gut, die Biologie sagt: Die einen zeugen, die anderen empfangen Kinder, tragen sie neun Monate in ihrem Leib, können sie selbst stillen. Spielt das eine Rolle, wenn wir über Gleichberechtigung in der Kirche reden? Männer und Frauen haben die gleiche Würde. Erst recht in der Kirche! Sie beten, arbeiten und evangelisieren – genau wie Männer. Sie lehren und leiten als Lehrerinnen und Theologinnen Gemeinschaften, Bewegungen und Pfarrgemeinderäte und legen die Bibel aus – gewiss nicht schlechter als ihre männlichen Kollegen. Aber nur der Mann soll als Priester in der Messe „in persona Christi“ handeln und die Lehre der Kirche in der Vollmacht der Weihe auslegen? Hat das etwas mit der Männlichkeit Jesu zu tun? Es lohnt sich, darüber nachzudenken – für beide Geschlechter.

Beiträge dazu

Heimgesucht vom Kind – Katastrophe oder Glück?

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Maria durch ein Dornwald ging … Ein wunderschönes Lied! Das Fest Mariä Heimsuchung, das die Kirche am 2. Juli feiert, ist aber nicht nur voller Schönheit. Es ist auch geladen mit ethischer Brisanz. Eine Hinführung von Bernhard Meuser, ergänzt durch einen Hinweis von Martin Brüske.

  • Der Schuhlöffel der Ministrantin

Der Schuhlöffel der Ministrantin

1. Juli 2026|

Rom hat Nein gesagt zur Laienpredigt in der Eucharistie. Wieder wird eine Kernforderung des Synodalen Weges in Deutschland zurückgewiesen. Und wieder mandelt sich die Szene auf – allen voran einer ihrer Vordenker, der Pastoraltheologe Paul M. Zulehner. Bernhard Meuser hat Bedenken.

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Tabubrüche beim Lebensschutz

12. Juni 2026|

Ist die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) noch katholisch? Ausgelöst wird diese Frage durch eine neue Positionierung des Verbandes zum Umgang mit Schwangerschaftskonflikten. Sie enthält mehrere Tabubrüche und bösartige Unterstellungen Andersdenkender. Wie wird die kirchliche Aufsicht darauf reagieren? Martin Grünewald analysiert die wichtigsten Inhalte.

Das Ave Maria des Engels

25. März 2026|

Das Ave Maria des Engels markiert ein kosmisches Ereignis und die Mitte der Zeit. Ein Dorfgeraune in Nazareth, wird zur Echokammer der Menschheitsgeschichte. Die Spanne kann nicht größer sein. Die jahrmillionenalte Infrastruktur des Biologischen muss herhalten, damit der Schöpfer der Welt eine Gestalt derselben annehmen kann. Helmut Müller will mit Verfremdungsszenarien die große Dimension des Hochfestes “Maria Verkündigung” bzw. “Verkündigung des Herrn” verdeutlichen, das wir am 25. März begehen.

  • Genazzano, das Marienheiligtum auf dem Bergrücken

Guter Rat aus Genazzano I

3. Januar 2026|

Wer sich von Rom aus zu den Monti Prenestini aufmacht, gelangt über eine Landstraße zu dem Bergrücken, auf dem das mittelalterliche Städtchen Genazzano liegt. Über dem Tal, durch das der Weg führt, ragen die Mauern des Schlosses der Familie Colonna in die Höhe. Das ist der Ort, der ein erstaunliches Marienbildnis beherbergt: Die Mutter vom Guten Rat. Peter Esser nimmt uns mit auf eine Erkundung.

  • Eva und Maria am Baum des Paradieses und des Kreuzes

Immaculata

8. Dezember 2025|

Am Fest der unbefleckten Empfängnis Mariens im Schoß ihrer Mutter Anna feiert die Kirche eben dieses Ereignis rückblickend, aber gleichzeitig auch auf ein anderes vorausblickend: Es ist die Anfrage Gottes durch den Erzengel Gabriel an Maria und noch einmal gleichzeitig deren Antwort nach kritischer Nachfrage mit: „Ja“. Ein Beitrag zur Geschlechtergerechtigkeit von Helmut Müller

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