Kirche

Lehramts­legastheniker und Lernverweigerer

Von |2026-04-30T09:26:47+02:0030. April 2026|Allgemein, Herrschaftszeiten, Kirche|

Und wieder die befremdliche Argumentation: Franziskus und Leo gehe es bei der Frage der Segensfeiern hauptsächlich um die Abgrenzung von der Ehe. Das ist in der Tat ein Motiv, aber es ist bloßes Märchen, wenn die komplexe Argumentation in Fiducia supplicans darauf reduziert wird. Unfähigkeit oder Unwilligkeit, einen lehramtlichen Text zu lesen?, fragt Martin Brüske.

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Die deutschen Bischöfe zwischen Konsens und Dissens

Von |2026-04-28T13:34:12+02:0028. April 2026|Allgemein, Beziehungskiste, Herrschaftszeiten, Kirche, Papst|

Es war, als ob sich die Schwaden vieler Nebelgranaten von einem Augenblick auf den anderen aufgelöst hätten. Das Zauberwort hieß: „Nicht einverstanden“. Und zwar mit einer Segenspraxis jenseits von Fiducia supplicans! Wo Konsens und Dissens liegen, ist nun wohldefiniert. Nun wird offenbar, wie und wo jeder Bischof in Deutschland zum römischen steht. Ein weiterer Beitrag von Martin Brüske

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Der Löwe hat geknurrt. Papst Leo und die deutschen Segensfeiern

Von |2026-04-28T09:37:21+02:0024. April 2026|Allgemein, Herrschaftszeiten, Kirche, Papst|

Diesmal war es unüberhörbar. Papst Leo ist mit der Segenspraxis in Teilen der deutschen Kirchen und mit ihrer Legitimierung in „Segen gibt der Liebe Kraft“ nicht einverstanden. Kaum möglich, dass man dieses Knurren mit einem Schnurren verwechselt, meint Martin Brüske.

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Der “Geheimerlass” des Kardinals von München

Von |2026-04-23T11:00:44+02:0023. April 2026|Allgemein, Gesellschaft, Herrschaftszeiten, Kirche|

Ohne Amtsblatt, nur mit einer dezenten Empfehlung, wollte Kardinal Marx sein Bistum führen. Das hat nicht geklappt. Den Versuch, Segensfeiern für alle und die neue Moral dahinter klammheimlich einzuführen, begutachtet Martin Brüske nüchtern, sachlich und gründlich.

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  • Alexandra Linder

Was wurde aus der „Woche für das Leben“?

Von |2026-04-22T12:28:31+02:0022. April 2026|Allgemein, Gesellschaft, Kirche, Soziallehre, Vortrag|

Seit ihrer Einführung zu Beginn der 1990er Jahre fand traditionell im Frühjahr jährlich die ökumenische „Woche für das Leben“ statt. Diese gemeinsame Aktion endete 2024 und sollte 2026 in neuem Format wieder aufgelegt werden. Patricia Haun führte dazu ein Interview mit Alexandra Linder, der Vorsitzenden des Bundesverbands Lebensrecht.

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  • Dramaturgie oder Chaos? – Kakophonie im Orchestergraben

Die Lehre der Kirche im Orchestergraben

Von |2026-04-18T12:51:02+02:0018. April 2026|Allgemein, Architecture, Gesellschaft, Kirche|

Mittlerweile klingen nicht nur aus dem Orchestergraben der Ordinariate schiefe Töne, sondern man hört sie schon auf der Bühne der Öffentlichkeit, selbst von Bischöfen. Jüngst fielen der Essener Weihbischof Ludger Schepers und Holger Dörnemann, Gastprofessor an der Gregoriana, unangenehm auf, weil sie Vielfalt von Kakophonie nicht unterscheiden können. Was hat es damit auf sich? Ein Beitrag von Helmut Müller

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  • Werkstatt von Paolo Veronese, Gnadenstuhl

“Vater unser im Himmel” – Illusion oder Wahrheit?

Von |2026-04-08T17:10:35+02:008. April 2026|Allgemein, Gesellschaft, Kirche, Liturgie|

Angesichts einer Osternachtsfeier mit fehlendem spirituellem Tiefgang macht sich Helmut Müller Gedanken über manchen Teilnehmer, der das Vaterunser offensichtlich mitbetet, aber scheinbar das Geglaubte dahinter in Frage stellt. Der Autor setzt ein Glaubenszeugnis dagegen und plädiert für "ora et labora" im Sinne von Beten UND Arbeiten. Damit zeigt er, wie sich Sonntags- und Werktagschristentum gegenseitig befruchten können.

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  • Abendmahlssaal (Coenaculum) auf dem Zionsberg in Jerusalem – traditioneller Ort des Letzten Abendmahls

Doppelte Überlieferung: Gedanken zum Gründonnerstag

Von |2026-04-02T14:38:05+02:002. April 2026|Allgemein, Kirche|

Jesus hat der Kirche geschenkt, sein Pascha immer neu zu vergegenwärtigen. Im eucharistischen Mysterium gibt er Anteil an seinem Tod, an Auferstehung und Erhöhung. Weil er sich gehorsam in die Hände der Menschen überliefert, beginnt vom Abendmahlssaal aus die Überlieferung der Eucharistie. Wie Petrus sollen wir lernen, Jesus an uns handeln zu lassen.

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  • An diesem Punkt ist Liturgie irdisch verankert. Das Grab Jesu und die Kuppel des Kosmos – Christus ist auferstanden.

Durchbruch zum Leben

Von |2026-04-01T19:47:39+02:001. April 2026|Allgemein, Gebet, Kirche|

Für das Alte Testament ist der Tod vor allem Beziehungsabbruch. Zu Gott. Zum Mitmenschen. Als Jesus stirbt, wird Gott in dieser Isolation als Lebendiger gegenwärtig: Der Tod des Verlorenen ist nie mehr gottlos. Durch den Liebestod des absolut Lebendigen stirbt der Tod: Das Paradox von Ostern. Tod und Auferstehung: Momente eines einzigen Geheimnisses.

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