Der Lichtmesstag – die Abschlusskundgebung Gottes zu Weihnachten
Helmut Müller liest Lichtmess im Dialog mit Peter Sloterdijk: vom Mutterschoß, der Ursehnsucht und dem „Geburtsfatalismus“ bis zum Vaterschoß Gottes.
Helmut Müller liest Lichtmess im Dialog mit Peter Sloterdijk: vom Mutterschoß, der Ursehnsucht und dem „Geburtsfatalismus“ bis zum Vaterschoß Gottes.
In welche Richtung bewegen wir uns bei der Vermessung der menschlichen Vernunft? Das fragen sich auch heute noch junge Theologen, wie Helmut Müller kürzlich feststellen musste. Mit dem Vorwurf "das ist ja vorkantisch" werden immer noch missliebige Meinungsgegner aus einem ernsthaften Diskurs ausgegrenzt. Philosophen sind da schon seit mindestens 30 Jahren entspannter unterwegs.
Mich erfüllt Trauer. Ein lebendiger Ort des Nachdenkens und der Diskussion ist gestorben. Denn eine „Hochschule für Philosophie“ in München, die, unter dem abstrusen Vorwurf des Fundamentalismus, weltanschaulichen Fundamentalisten in der Gestalt woker Faschisten zugesteht, über die Zulassung von Argumenten zu entscheiden, ist tot. Von Martin Brüske
Der Neue Anfang hat ein neues Kind. Es heißt: „Neuer Anfang im Gespräch“. Neben den dichten, schwergewichtigen Formaten wie unserem Studientag geht es hier bewusst lockerer zu: Wir laden ein zur Gesprächsrunde, zur Reflexion im kleinen Kreis, zur nachdenklichen Aussprache nach innen wie nach außen. Entstanden ist dieses neue Format aus der Erfahrung vieler Zoom-Sitzungen, in denen wir immer wieder feststellen durften, dass aus offenem Austausch überraschend gute Gedanken entstehen – wenn man bereit ist, Gehirnschmalz zu investieren.
„Der Mutterschoß ist heutzutage der gefährlichste Ort für ein Kind“ Ein Zitat aus einer Predigt, das wohl wahr ist. In diesen Tagen sollte diese vorgeburtliche Gefahr für Kinder in Deutschland noch verschärft werden. Helmut Müller teilt seine philosophischen Überlegungen zur Reform des § 218.
Immanuel Kant und Magnus Striet - eine Mésalliance. Warum der Königsberger Philosoph nicht als Übervater des Synodalen Weges taugt und das Genie vor seinen falschen Freunden geschützt werden muss. Wer die Sexualmoral der katholischen Kirche in Frage stellen möchte, sollte sich jedenfalls in der Argumentation nicht auf Kant beziehen. Dies hat Pater Recktenwald bereits vor sechs Jahren in einem eindrücklichen Text deutlich gemacht, den wir aus gegebenem Anlass in Erinnerung rufen.
Gestern kam aus Rom ein Text über das christliche Bild des Menschen: sein Personsein und seine Würde. Für den "Neuen Anfang" war das eine große Freude. Unsere Pressemitteilung macht seine Bedeutung deutlich - nicht zuletzt im Blick auf die kirchliche Diskussion in Deutschland.
In diesen Tagen verdichten sich die Meldungen, dass der Vatikan ein Dokument zum christlichen Menschenbild verabschiedet. Passend wäre der 25. März, an dem wir liturgisch feiern, dass Gott wie wir, sein Menschsein im Schoß einer Frau begonnen hat. Unser Autor, Helmut Müller, stellt sich nun vor, wie es wäre, wenn es kluge Bewohner des roten Planeten gäbe, die Feldforschungen über Bewohner des blauen Planeten in Auftrag gegeben hätten.
Die grandiosen Bilder des James Webb-Teleskops machen unseren Autor Helmut Müller nachdenklich. Lässt Gott sich von den Astrophysikern in die Karten schauen und was bedeutet das für den christlichen Gott, seine Schöpfung, seine Offenbarung und diverse Theologen, die über Freiheit nachdenken?
Freiheit ist Schöpfungsgeschenk, das ohne Gott selbst nicht gedacht werden kann. Dr. Helmut Müller nimmt mit auf eine philosophische Zeitreise der menschlichen Gebrochenheit zwischen Natalität und Mortalität.