Christ, der Retter ist da
Ausgerechnet am Heiligabend stolpert Patricia Haun über eine „Anti-Weihnachtsbotschaft“, die sie nicht loslässt. Weihnachten berührt viele Herzen und auch viele Themen – eines davon ist VERSÖHNUNG.
Ausgerechnet am Heiligabend stolpert Patricia Haun über eine „Anti-Weihnachtsbotschaft“, die sie nicht loslässt. Weihnachten berührt viele Herzen und auch viele Themen – eines davon ist VERSÖHNUNG.
Zur Weihnacht schenkt uns Martin Brüske heuer eine persönlich vorgetragene Auslegung des Lukasevangeliums, die er vor fünf Jahren für ein "Weihnachts-Special" aufgenommen hat. Lassen wir uns mit hineinnehmen in die Szene der Hirten auf dem Feld.
Ansprachen auf Weihnachtsfeiern scheinen nur noch möglich unter Vermeidung des eigentlichen Festgeheimnisses. Helmut Müller versucht sich an einer kleinen Weihnachtsgeschichte für Nichtgläubige und Skeptiker.
Aktuell wird viel Kritik an sogenannter Lobpreismusik geübt, so zum Beispiel in Beiträgen auf den Portalen “feinschwarz.net” und “katholisch.de”. Wir veröffentlichen den subjektiven Einspruch des im süddeutschen Raum bekannten Lobpreismusikers Stefan Andrzejewski, der sich seine Betroffenheit und Empörung über die unbelegten Behauptungen von der Seele geschrieben hat.
In Jesus ist Gott da, trägt menschliches Antlitz, bleibt bis zum Ende: Immanuel - „Gott mit uns“. Neuer Anfang, Erlösung für ein sündiges Volk. Den neuen Anfang wirkt Gott durch seinen Geist neu-schaffend in Maria. Josef gerät darüber in Verwirrung. Der Gerechte sucht den Ausweg in Barmherzigkeit. Bis Gott dem Träumer seine Wege offenbart.
Die Gestalt, die der Täufer prophetisch angesagt hat, war tief geheimnisvoll. Göttlicher Gerichtsherr. Geist- und Feuertäufer. Mehr als ein Herr gegenüber dem Sklaven, der dem Herrn die Sandalen löst. Gott? Messias? Menschensohn? Im nächsten Augenblick würde er kommen. Jesus kam. Heilte Kranke. Sprach Sündern Vergebung zu. War er der Kommende?
Gottes Sein ist im Kommen. Um ihn zu empfangen, müssen die Wege seines Kommens freigeräumt werden. Im Advent weisen uns Jesaja, der Täufer Johannes und Maria in die Empfänglichkeit für den kommenden Gott ein. Wahrhaft adventliche Figuren! Der Ort des Täufers ist die Wüste: In der Taufe im Jordan soll Gottes Volk neu werden. Empfänglich durch Umkehr!
Durch das Kreuz scheint Jesu messianisches Königtum definitiv widerlegt. Für die Elite seines Volkes wie für die Henker der römischen Besatzungsmacht ist das offensichtlich. In Wahrheit ist Jesus am Kreuz in königlicher Weise für andere da: Liebe in Vollendung. Königlich souverän spricht er das Paradies zu: Der wahre König herrscht vom Kreuz herab.
Der Tempel wird zerstört werden. Jesus sagt die Zerstörung an. Die Phase bis dahin ist wie ein Vorspiel für das Kommende. Jesus sagt den Seinen, wie sie sich verhalten sollen. „Endzeit“ ist real, seit Jesus gestorben und auferstanden ist. Aber Hysterie ist nicht angesagt. Statt dessen: Klare Ausrichtung, Vertrauen und Geduld. Sie gewinnen das Leben.
Der menschgewordene Gott disputiert über den Gott der Lebendigen. Er lässt sich ein auf Diskussion. Ernsthaft und fair. Das ist menschlich. Aber er antwortet aus einer Tiefe, die göttlich ist. Der Lichtglanz in seiner Rede erscheint im Disput als Brillanz des Arguments: Der Ewige und Lebendige ist der Gott der Lebendigen. Grund der Auferstehung.