Wie war’s eigentlich beim Papst?
Bernhard Meuser und Martin Brüske berichten nach der Wallfahrt nach Rom von einer bewegenden Begegnung mit Papst Leo. Wir teilen das Video mit dem Gespräch, das Kerstin Goldschmidt im Anschluss mit den beiden führte.
Bernhard Meuser und Martin Brüske berichten nach der Wallfahrt nach Rom von einer bewegenden Begegnung mit Papst Leo. Wir teilen das Video mit dem Gespräch, das Kerstin Goldschmidt im Anschluss mit den beiden führte.
Hat Jesus Apostel berufen und ihnen das Evangelium besonders anvertraut? Oder kommt es stattdessen auf demokratische Mehrheiten an? Diese Frage stellt sich bei der Satzung für eine neuartige Synodalkonferenz, die zuerst von den deutschen Bischöfen und dann vom Vatikan anerkannt werden muss. Martin Grünewald wundert sich über Klassenkampf statt Konsens.
Die Satzung der geplanten deutschen „Synodalkonferenz“ steht im Widerspruch zum Abschlussdokument der römischen Weltsynode. Sie propagiert parlamentarische statt synodale Methoden und drängt sich an die Stelle der apostolischen Verantwortung. Gleichzeitig sollen die bisher unbeugsamen Minderheits-Bischöfe zur Mitarbeit in dem neuen Gremium gebracht werden. Martin Grünewald hat sich den Satzungstext angeschaut und nimmt die verfahrene Situation in den Blick.
Unter der Überschrift „Für eine Kultur des Schutzes und aktiver Wachsamkeit“ haben vier christliche Wissenschaftler Empfehlungen für eine „zeitgemäße und forschungsbasierte Prävention sexualisierter Gewalt“ vorgelegt. Sie reagieren damit auf ein Positionspapier, das die Bundeskonferenz der diözesanen Präventionsbeauftragten im März 2024 vorgelegt hat. Eine Rezension von Martin Grünewald
Bischof Bätzing meinte, den Journalisten Benjamin Leven wie einen dummen Schuljungen abkanzeln zu sollen. Das ist ihm nicht gut bekommen, meint Martin Brüske. Lange wurde der Eindruck erweckt, die Handreichung zu Segensfeiern für Paare jenseits der Ehe sei mit Rom abgestimmt. In einem bestens dokumentierten Artikel hat Leven nun den Beweis des Gegenteils angetreten.
Mitten im deutschen Herbst deutet sich weltweit ein neuer Frühling der Katholischen Kirche an. Aber nicht alle können sich freuen. Statt einzuschwingen in die Dynamik einer geistlichen Erneuerung, wird Papst Leo schlechtgemacht und miese Stimmung verbreitet. Bernhard Meuser analysiert eine Kirche, die nicht tanzen will und sich der Freude verweigert.
Auf den Beitrag in der Herder-Korrespondenz über den Adoratio-Kongress in Altötting mit dem Titel „In frommer Soße ertränkt“, von Fabian Brand, antwortet Patricia Haun. Sie gibt „Butter bei die Fische“ bzw. Schweinsbraten und Kloß zur Soß und versucht, die etwas „dünne Soße“ des Autors anzureichern.
Überraschung: Der Papst ist katholisch! Sein Vorgänger war es, der Vorvorgänger war es und er ist es auch. Leo XIV. zeigt sich als ein unaufgeregter Papst, der die Versöhnung sucht. Er tut dies in größter Klarheit, wie er jetzt zeigt. Unaufgeregt und einladend ist seine jetzt erschienene erste größere theologische Stellungnahme. Ein Kommentar von Peter Winnemöller
Pressemitteilung der Initiative Neuer Anfang 22.07.2025 "Verteidigung der Menschenwürde" [...]
Zuerst versteckt sich der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz quasi in den Büschen, dann blamiert er die katholische Kirche mit einer Aussage, von der man sich wünscht, dass er besser geschwiegen hätte. Letztlich verweist er das fundamentale Thema "Menschenwürde" in das Ressort der Politik. Wir können das nicht hinnehmen und wenden uns heute mit einem "Offenen Brief" an Bischof Dr. Georg Bätzing.