Jesus Christus – sonst nix!
Über päpstliche Bombenentschärfungen und die Kunst des Zuhörens. Wie geht es einem jungen Redakteur in Rom während der Weltsynode? Interview mit dem EWTN-Mitarbeiter Rudolf Gehrig aus dem synodalen Rom.
Über päpstliche Bombenentschärfungen und die Kunst des Zuhörens. Wie geht es einem jungen Redakteur in Rom während der Weltsynode? Interview mit dem EWTN-Mitarbeiter Rudolf Gehrig aus dem synodalen Rom.
Rechtzeitig vor der Vollversammlung der deutschen Bischofskonferenz am 25.9. in Wiesbaden, sorgte der Vorsitzende Georg Bätzing, wieder für Schlagzeilen. So machte katholisch.de gerade mit der Headline auf „Bätzing: Vatikan sollte Priesterweihe für Homosexuelle zulassen.“ Der Vorsitzende der DBK hatte dem Deutschlandfunk ein Interview gegeben und darin gefordert, der Vatikan möge vom weitgehenden Verbot der Weihe homosexueller Männer abrücken. Man reibt sich etwas die Augen: Haben wir den homosexuellen Priester nicht schon? Bernhard Meuser fordert auf, sich der Realität zu stellen.
Möglicherweise war es schon immer so geplant, tatsächlich wird aus dem ursprünglich auf zwei Jahre konzipierten, deutschen Reformprozess namens „Synodaler Weg“ gerade ein Drama in zahlreichen Akten und dazu ein Drama mit offenem Ende. Eine Analyse von Birgit Kelle.
Die Entwürfe zum Sterbehilfegesetz sind gescheitert. Unter dem Vorwand pastoraler Sorge signalisierte Bischof Bätzing im Vorfeld Kompromissbereitschaft und politische Flexibilität, statt das unbeugsame christliche Zeugnis gegen das Ungeheuerliche abzulegen. Ein Beitrag von Bernhard Meuser
Bernhard Meuser kommentiert die Kirchenposse um den Ausschluss des Kölner Kardinals bei der Heiligen Messe zur Aachener Heiligtumsfahrt. Ein Comeback der Exkommunikation - quasi von unten - und zwar Frau gegen Mann. Wäre die Lage nicht so ernst, könnte man über diese Groteske lachen.
Das ZdK zeigt endlich offen seine wahre Strategie: Mit harten Bandagen wird ein Kampf ausgefochten mit dem erklärten Ziel, die Bischöfe langfristig völlig zu entmachten. Man bestehe darauf, dass alle Beschlüsse umgesetzt werden, man ist wütend und ein weiteres Vetorecht für die Bischöfe soll es auch nicht mehr geben im neu geplanten Synodalen Ausschuss. Die Masken fallen endgültig. Eine Analyse von Birgit Kelle.
Um das Klima in der Kirche zu retten, gibt es auch dort eine selbsternannte "Letzte Generation", mit Erfahrung im Einsatz von Klebstoff. In der Missbrauchskrise sprechen wir von Bischöfen, die an ihrem Amt kleben. Mit Bischof Bode hat es nun den ersten von der Fahrbahn geschnitten. Bernhard Meuser analysiert, warum das "systemische" Problem der Kirche jenes "Soziale Netzwerk" ist, wo man sich gegenseitig schützt und im Amt erhält.
Kardinal Kasper stimmt Analyse des Neuen Anfangs explizit zu: Der Widerstand gegen das aktuelle römische Schreiben, sei "trickreiche Umdeutung und Umgehung" und führe entgegen allen gut gemeinten Beteuerungen unausweichlich an den Rand eines Schismas, warnt er und wiederholt damit seine Kritik am "faulen Trick" der "Selbstverpflichtung" der deutschen Bischöfe.
Die katholische Laieninitiative Neue Anfang fordert die sofortige Einstellung aller weiteren Vorbereitungen zur Installation eines „Synodalen Ausschusses“: Wo kein legitimes Ziel mehr vorhanden ist, braucht es keine Ressourcenverschwendung, um untersagte Gremien zu organisieren - es sei denn man will die Katholische Kirche in Deutschland mit voller Fahrt in den Abgrund einer Spaltung mit Rom führen.
„Weder der Synodale Weg noch ein von ihm eingesetztes Organ, noch eine Bischofskonferenz haben die Kompetenz, den „Synodalen Rat auf nationaler, diözesaner oder pfarrlicher Ebene einzurichten“ teilt der Papst mit Anordnung mit. Die offizielle Reaktion von Bischf Bätzing, dennoch am Ausschuss zur Vorbereitung des Rates festzuhalten, löst große Sorge aus. Eine Analyse zu Inhalt und Konsequenzen der päpstlichen Entscheidung vom 16. Januar 2023 und zur Reaktion von Bischof Georg Bätzing darauf.