Dignitas infinita — ein Lackmustest
Mit der römischen Erklärung über die menschliche Würde steht das christliche Menschenbild zur Debatte.
Mit der römischen Erklärung über die menschliche Würde steht das christliche Menschenbild zur Debatte.
Klar prägnant katholisch zusammengefasst. Vier Frauen auf dem Synodalen Weg erklären in einem Gastbeitrag in der WELT, warum ZdK-Präsidentin Irme Stetter-Karp nicht für Katholiken spricht, wenn sie flächendeckende Abtreibung fordert und dass Ärzte das Töten lernen sollen.
Die Lehre der Katholischen Kirche über die Unantastbarkeit und Heiligkeit jedes menschlichen Lebens vom Augenblick seiner Zeugung bis zu seinem letzten Atemzug ist seit den apostolischen Zeiten glasklar bezeugt und niemals in Frage gestellt worden – zumindest von niemandem, der selbst dabei katholisch bleiben wollte.
Abtreibung ist die "Gretchenfrage" der feministischen Szene - das bringt den deutschen Politkatholizismus ins Dilemma: Katholisch bleiben, oder modern sein wollen? ZdK-Chefin Irme Stetter-Karp versucht sich durchschaubar an der Quadratur des ethischen Kreises.
Die Frauen im Jugendverband BDKJ fordern offen die Abschaffung des Werbeverbotes für Abtreibung nach §219a. Damit wird nicht nur das 5. Gebot unterlaufen, man marschiert auch in Wortwahl und Argumentationslinie in unheiliger Allianz mit den Vertretern der deutschen Abtreibungslobby und damit in schlechter Gesellschaft, schreibt Birgit Kelle