Der Synodale Weg beruht auf einer Erpressung
Eher beiläufig packte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, eine Bombe aus. Vielleicht unabsichtlich, in jedem Fall entlarvend.
Eher beiläufig packte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, eine Bombe aus. Vielleicht unabsichtlich, in jedem Fall entlarvend.
Ist das Schlussdokument der Synode Teil des ordentlichen Lehramts des Papstes geworden? Dies ist in den letzten Tagen ebenso nachdrücklich bejaht (J. Liedl) wie verneint worden (N. Lüdecke, H. Hallermann). Martin Grünewald gibt eine wohlbegründete Antwort und sichtet die einschlägigen Normen. Ein starker Beitrag in einer offenen Diskussion.
"Trans* in der Schule" - Als ob Pubertät an sich nicht schon ein heißes Thema für alle Beteiligten wäre. Wie geht man mit Transsexualität um - als Schüler, Eltern, Lehrer, Erzieher? Peter Winnemöller empfiehlt einen neu erschienenen Basisratgeber zu dem schwierigen Thema, der in der Sache klar, zugleich einfühlsam geschrieben und immer das Wohl des Kindes und des Jugendlichen im Blick hat.
In Deutschland wird gesagt, dass die Kirche die Menschen erst zurückgewinnen könne, wenn der „Reformstau“ überwunden sei. Die theologische Zeitschrift „Communio“ (Verlag Herder) fragte Kardinal Willem Eijk, Erzbischof von Utrecht, ob diese Annahme zutreffe. Martin Grünewald hat das Interview zusammengefasst.
Über die Form der Kirchenfinanzierung werden wir früher oder später nachdenken müssen. Die Kirche in Österreich geht nun einen interessanten neuen Weg. Um das Nachdenken über dieses wichtige Thema anzuregen, stellt Christian Berger dieses Modell vor und zur Diskussion.
Europa war einmal ein leuchtender Stern. Ist seine Zeit um? Verglüht Europa gerade? Jerusalem, Athen und Rom sind die drei Säulen auf denen Europa ruht. Helmut Müller beschreibt, wie die Botschaft aus Jerusalem im Raum, den schon Athen und Rom aufgespannt haben, angekommen ist.
Unter dem Stichwort "WORT-Schatz" teilen wir Zitate auf unserem Blog, die wie als "Wortschätze" bzw. Perlen empfinden oder die für ein aktuelles Thema relevant sind. Hier ein Ausschnitt aus der zweiten Meditation bei den Besinnungstagen zur Vorbereitung auf die Synode:
Als einer von fünf deutschen Bischöfen nimmt Franz-Josef Overbeck aus Essen an der Weltsynode in Rom teil. Er formuliert klar, wofür er steht: „Wir müssen dafür sorgen, dass Einheit durch Verschiedenheit und in Verschiedenheit möglich wird.“ Peter Esser, Martin Brüske und Bernhard Meuser sind entschieden für das Gegenteil! Hier begründen sie, warum es heißen müsste: „Wir müssen dafür sorgen, dass Verschiedenheit durch Einheit und in Einheit möglich wird.“
Die Katholische Universität Löwen verpasst Franziskus eine schallende Ohrfeige. So bekommt der Papst zu spüren wie es ist, in einer Kirche im Modus der Entfremdung zu leben. Doch was katholisch ist, wird nicht nur in Belgien gedehnt, stellt Bernhard Meuser fest.
Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) gibt momentan Rätsel auf. Weiß es nicht mehr, warum und wie es entstanden ist? Kennt es nicht mehr das „Herz“ des Laienapostolates? Diese Fragen stellen sich, nachdem das ZdK verkündet hat, die Katholische Sozialwissenschaftliche Zentralstelle (KSZ) in Mönchengladbach nach über 60 Jahren aufzulösen. Martin Grünewald ist diesen Fragen nachgegangen.