Tür zu!
Wie es um die Dialogbereitschaft deutscher Bischöfe bestellt ist, zeigen drei beschämende Reaktionen auf Gesprächsangebote des Neuen Anfangs zu aktuellen und brisanten Themen.
Wie es um die Dialogbereitschaft deutscher Bischöfe bestellt ist, zeigen drei beschämende Reaktionen auf Gesprächsangebote des Neuen Anfangs zu aktuellen und brisanten Themen.
Ein Erzbischof entschuldigt sich, weil er auf eine Falschinformation hereingefallen ist. Eine Juristin, die Verfassungsrichterin werden will, steht in zentralen Rechtsfragen im Gegensatz zur höchstrichterlichen Rechtsprechung. Martin Grünewald lädt ein, einen genaueren Blick in die Veröffentlichungen von Frauke Brosius-Gersdorf zu werfen und ihre Aussagen mit den Standpunkten der Bundesrichter zu vergleichen.
Das fleischgewordene Wort zu Gast! Marta nimmt Jesus in wunderbarer Gastfreundschaft auf. In den vielen Sorgen des Dienstes droht sie sich aber zu verlieren. Maria hört in gesammelter, freier Aufmerksamkeit. Jüngerin! So begreift sie tiefer, wer dieser Gast ist. Sie nimmt Jesu Dienst an. Das eine Notwendige, das nicht vergeht, sondern immer bleibt!
In einer fast schon devoten Note hat der Bischof von Limburg und Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz sich in der Debatte um die Bestellung der Rechtswissenschaftlerin Frauke Brosius Gersdorf zu Wort gemeldet. Diese Wortmeldung ist bedauerlicherweise ein peinliches und entlarvendes Drama, kommentiert Peter Winnemöller.
Glasklar hat Dominikus Kraschl auf facebook sachlich und in wenigen Worten dargelegt, warum der Standpunkt der Kandidatin für das Richteramt des Bundesverfassungsgerichts untragbar ist. Diese Stellungnahme halten wir für so treffend und wichtig, dass wir sie auf unserem Blog dokumentieren.
Für alle Christen und für Humanisten kantianischer Prägung gibt es jetzt eine einzige Frage, die beantwortet werden muss. Die Antwort ist die Grundlage jeder weiteren Schlussfolgerung über die Kanzlerschaft von Friedrich Merz. Sie lautet: Kanzler, wie hältst du es mit der Einheit der Menschenwürde? Die Gretchenfrage der Stunde stellt Martin Brüske.
In einem jungen, gewichtigen Dokument hat die Kirche zur Menschenwürde Stellung genommen: Dignitas infinita. Sie formuliert eine Position, die im grundlegenden und ausschließenden Gegensatz zu Frauke Brosius-Gersdorf steht. Sie macht das grundstürzende Gewicht der Frage klar. Hier finden Sie die Texte. Grundlage für ein zu erhoffendes Hirtenwort.
Wann, wenn nicht jetzt, müssen Christen aufstehen, um mit Zähnen und Klauen die unantastbare Würde und das Lebensrecht aller Menschen zu verteidigen? Warum bleibt ausgerechnet der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz stumm?, fragt sich Bernhard Meuser.
Nächster wird, wer sich treffen lässt von der Not des anderen Menschen und wer die Liebe tut. Sich erschüttern zu lassen bis in die Eingeweide und mit Erbarmen zu antworten, sprengt die Grenzen der Frage, wo denn die Grenze der Liebe zu ziehen sei. Das Erbarmen geht über Feindschaft und Fremdheit hinweg. Dabei handelt der Samariter wirksam und klug.
Die SPD strebt einen Bruch mit Menschenwürde und Lebensrecht an, dem zentralen Wertefundament unserer Verfassung und des christlichen Menschenbildes. Wollen die Unionsparteien ihr dabei wirklich sekundieren?, fragt Stephan Raabe.