Symphonie der Einheit
Kirchliche Spannungen, Orientierungslosigkeit, Polarisierung - Die Kirche ist berufen, Zeichen der Einheit für die Welt zu sein. Der Neue Anfang startet eine Reihe zum Thema “EINHEIT” und lädt zum gemeinsamen Nachdenken ein.
Kirchliche Spannungen, Orientierungslosigkeit, Polarisierung - Die Kirche ist berufen, Zeichen der Einheit für die Welt zu sein. Der Neue Anfang startet eine Reihe zum Thema “EINHEIT” und lädt zum gemeinsamen Nachdenken ein.
Braucht es Expertenstatus, um in der Kirche mitzureden? Franz Grunewald kommentiert einen Redebeitrag auf der 6. Synodalversammlung im Sinne von Paulus in 1Kor 1,26. Er unterstützt den Appell des Redners, auch Nicht-Akademiker zu fördern und zu achten, und er wundert sich, dass dieser Redebeitrag in der Synodalversammlung nur verhaltene Resonanz fand.
Ein wohltuender Kontrast zur Kirchenmeile und ein wirklich besonderer Abend auf dem Katholikentag 2026 bei „the tabernacle“: durch Begegnung, Worship, die heilige Messe und eucharistische Anbetung wurde spürbar, worum es in unserem Glauben geht: Jesus in die Mitte zu stellen. Helena Englert und Patricia Haun berichten von dem Glaubensfestival.
Viel Aktionismus und Diskussionsangebote, wenig Glaubensverkündigung und Orientierung. Patricia Haun teilt ihre Eindrücke vom Spaziergang über die Kirchenmeile des Katholikentages in Würzburg. Sie trifft auf Protestler, Suchende, schräge Typen und jede Menge Gendersternchen.
Wer — außer den Bibelkennern — merkt eigentlich, dass das Motto des Katholikentags der Geschichte vom blinden Bartimäus aus dem Markusevangelium entnommen ist? Ohne Kontext ist dieser kleine Ausschnitt nicht nur reich an Assoziationen, sondern beliebig deutbar. Franz Grunewald hat sich dazu kritische Gedanken gemacht.
Im Anfang war das Wort! (Joh. 1,1) Als Neuer Anfang interessiert uns natürlich, wie es im Anfang und was das Wort war, das nicht nur "unter uns gewohnt", sondern sich auch nach Ostern verbreitet hat. Helmut Müller beleuchtet, was das Wort so attraktiv gemacht hat. In den Texten der Lesungen nach Ostern sind die Jünger unterwegs in einer Welt, in der an jeder Straßenecke ein anderer Gott verehrt und ein anderer Lebensstil gewählt werden konnte. Parallelen zu heute sind (nicht) rein zufällig.
Zum Muttertag ein Canossagang der deutschen Bischöfe? Patricia Haun kommentiert die prekäre Situation von DBK und ZdK im Streit mit Rom. Sie wünscht sich mutige Hirten, die auch Vorbilder sind in der Umkehr. Mit viel Verständnis für diesen schwierigen Weg, empfiehlt sie die Protagonisten der Muttergottes an.
Immer wieder ist in den letzten Wochen eine Nachrichtenagentur wie die KNA dadurch aufgefallen, dass sie Ereignissen um den Synodalen Weg eine Wendung gab, die sie jenseits objektiver Berichterstattung zugunsten des Synodalen Wegs färbte. Das hat erst zuletzt aufgehört, als es absolut unmöglich wurde. Franz Grunewald analysiert ein Beispiel noch aus jüngster Zeit. Denn das sollte nicht vergessen werden.
Lange haben Katholiken in Deutschland darauf gewartet, dass Rom Farbe bekennt. Nun überstürzen sich die Ereignisse. Die Kardinäle Fernández, Parolin - der Papst selbst - werden deutlich. Bernhard Meuser skizziert die Ereignisse der letzten Tage und ordnet sie in den Gesamtzusammenhang ein. Daraus ergeben sich viele, teils unangenehme Fragen.
Und wieder die befremdliche Argumentation: Franziskus und Leo gehe es bei der Frage der Segensfeiern hauptsächlich um die Abgrenzung von der Ehe. Das ist in der Tat ein Motiv, aber es ist bloßes Märchen, wenn die komplexe Argumentation in Fiducia supplicans darauf reduziert wird. Unfähigkeit oder Unwilligkeit, einen lehramtlichen Text zu lesen?, fragt Martin Brüske.