Alle reden von Schisma
Wenn die Gemeinschaft des Glaubens verletzt wird, fallen Stichworte wie Schisma, Häresie oder auch Apostasie. Wir erklären, was diese Begriffe eigentlich bedeuten und wodurch sie sich voneinander unterscheiden.
Wenn die Gemeinschaft des Glaubens verletzt wird, fallen Stichworte wie Schisma, Häresie oder auch Apostasie. Wir erklären, was diese Begriffe eigentlich bedeuten und wodurch sie sich voneinander unterscheiden.
Rom hat Nein gesagt zur Laienpredigt in der Eucharistie. Wieder wird eine Kernforderung des Synodalen Weges in Deutschland zurückgewiesen. Und wieder mandelt sich die Szene auf – allen voran einer ihrer Vordenker, der Pastoraltheologe Paul M. Zulehner. Bernhard Meuser hat Bedenken.
Wie kann es zu Entgleisungen kommen wie dem Papier der kfd zum §218? Franz Grunewald beschreibt das Phänomen und geht drei Möglichkeiten einer Erklärung nach. Sie ergänzen sich: Das systematische Einschmuggeln einer Agenda des radikalen Umbaus in die Kirche, die Machtansprüche neuzeitlicher Subjektivität und nicht zuletzt der geistliche Mangel eines tiefen Mitschwingens und Mitfühlens mit der Kirche.
Ist die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) noch katholisch? Ausgelöst wird diese Frage durch eine neue Positionierung des Verbandes zum Umgang mit Schwangerschaftskonflikten. Sie enthält mehrere Tabubrüche und bösartige Unterstellungen Andersdenkender. Wie wird die kirchliche Aufsicht darauf reagieren? Martin Grünewald analysiert die wichtigsten Inhalte.
Kirchliche Spannungen, Orientierungslosigkeit, Polarisierung - Die Kirche ist berufen, Zeichen der Einheit für die Welt zu sein. Der Neue Anfang startet eine Reihe zum Thema “EINHEIT” und lädt zum gemeinsamen Nachdenken ein.
Zum Muttertag ein Canossagang der deutschen Bischöfe? Patricia Haun kommentiert die prekäre Situation von DBK und ZdK im Streit mit Rom. Sie wünscht sich mutige Hirten, die auch Vorbilder sind in der Umkehr. Mit viel Verständnis für diesen schwierigen Weg, empfiehlt sie die Protagonisten der Muttergottes an.
Lange haben Katholiken in Deutschland darauf gewartet, dass Rom Farbe bekennt. Nun überstürzen sich die Ereignisse. Die Kardinäle Fernández, Parolin - der Papst selbst - werden deutlich. Bernhard Meuser skizziert die Ereignisse der letzten Tage und ordnet sie in den Gesamtzusammenhang ein. Daraus ergeben sich viele, teils unangenehme Fragen.
Und wieder die befremdliche Argumentation: Franziskus und Leo gehe es bei der Frage der Segensfeiern hauptsächlich um die Abgrenzung von der Ehe. Das ist in der Tat ein Motiv, aber es ist bloßes Märchen, wenn die komplexe Argumentation in Fiducia supplicans darauf reduziert wird. Unfähigkeit oder Unwilligkeit, einen lehramtlichen Text zu lesen?, fragt Martin Brüske.
Es war, als ob sich die Schwaden vieler Nebelgranaten von einem Augenblick auf den anderen aufgelöst hätten. Das Zauberwort hieß: „Nicht einverstanden“. Und zwar mit einer Segenspraxis jenseits von Fiducia supplicans! Wo Konsens und Dissens liegen, ist nun wohldefiniert. Nun wird offenbar, wie und wo jeder Bischof in Deutschland zum römischen steht. Ein weiterer Beitrag von Martin Brüske
Diesmal war es unüberhörbar. Papst Leo ist mit der Segenspraxis in Teilen der deutschen Kirchen und mit ihrer Legitimierung in „Segen gibt der Liebe Kraft“ nicht einverstanden. Kaum möglich, dass man dieses Knurren mit einem Schnurren verwechselt, meint Martin Brüske.