„Eine neue Lehre vom Menschen“ – Steht beim synodalen Weg die christliche Anthropologie auf dem Spiel?“

Die kirchliche Sexualmoral steckt in einer fundamentalen Plausibilitätskrise. Diese Krise hat sich mittlerweile zu einer veritablen Krise christlicher Lehre ausgewachsen.

Deutlich geworden ist dies zuletzt auch in der jüngsten römischen Lehräußerung zur Unmöglichkeit einer Segnung sexuell aktiver gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaften. Die Glaubenskongregation führt ihr „Nein“ auf den guten, lebensfreundlichen Plan des Schöpfers für den Menschen zurück. Dieser Plan sieht aber gelebte Sexualität exklusiv nur für die Ehe zwischen Mann und Frau vor – in liebender, fruchtbarer, unbedingter, treuer Ganzhingabe aneinander. Kann diese Exklusivität einsichtig gemacht werden? Kann man überhaupt so lieben? Wie gehe ich mit denen um, die dem nicht genügen? Oder handelt es sich um ein lebensfremdes Ideal, Lichtjahre entfernt von der Lebenswirklichkeit heutiger Menschen? Eine gnadenlose Überforderung? Ein vormodernes, enges Verbotskorsett – noch nicht angekommen in der Kultur der Selbstbestimmung, die die Moderne ausmacht, so dass man es möglichst rasch ablegen muss, um die schönen, neuen, weiten Kleider der Freiheit dafür einzutauschen? Nichts weniger als das steht ganz aktuell auf der Agenda der Diskussion!

Was ist der Mensch?

Über Kern und die Grenzen christlicher Anthropologie

Prof. Dr. Bernd Wannenwetsch

Es gibt den Menschen nur als Mann oder Frau und in Bezogenheit aufeinander

Prof. Dr. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz

Was wissen wir heute über Homosexualität?

Markus Hoffmann

Zwischen Leib, Natur und Würde:

Wie findet man zum Grundkriterium einer Sexualmoral?

Dr. Martin Brüske, Fribourg

Ethik und Evangelium

…oder warum es keine christliche Moral ohne ein neues Leben gibt.

Bernhard Meuser

Zum 2. Studientag

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