Herrschaftszeiten2022-02-07T13:58:52+01:00
Herrschaftszeiten

Herrschaftszeiten

Wer ist „der Herr im Haus“ – und ist es Zeit, daran etwas zu ändern? Warum ist die katholische Kirche nicht demokratisch und mit „allen auf Augenhöhe“? Manche stehen, andere sitzen oder knien? Warum spenden die einen den Segen, den die anderen empfangen? Warum gibt es Geweihte und Nichtgeweihte? Sind die einen die Mächtigen, die anderen nur Randfiguren?

„Bei euch soll es nicht so sein“, sagte Jesus, wer herrschen will, muss dienen. Er hat seinen Jüngern das Füßewaschen beigebracht – früher ein Job für die Sklaven. „Ihr sollt niemanden euren Vater nennen, außer jenen im Himmel“ – auch so ein nicht eingelöster Spruch aus dem Neuen Testament. Wir reden von Beichtvätern und sogar vom „Heiligen Vater“, doch der Papst selbst nennt sich gerne „Diener der Diener Christi“. Jesus nennt seine Jünger „Freunde“, „nicht Knechte“. Gott gibt uns Freiheit und fordert dennoch Gehorsam. Warum ist das alles so?

Die katholische Kirche sieht Christus als das Haupt eines Leibes und uns alle als Glieder mit unterschiedlicher Begabung und Aufgabe. Die Kirche will diese Einheit in Vielfalt mit biblischer Orientierung entwickeln. Jeder soll seinen Platz finden können.

Aus Herrschaftszeiten

Geht und entzündet die Welt – Mit 12 Galiläern fing es an

7. April 2022|

Für wen halten die Leute den Menschensohn? Und mit welchem verwegenen Haufen hat er sich umgeben? Eine Osterbetrachtung von Helmut Müller über das Bodenpersonal der ersten Stunden der Christenheit, denn mit nur 12 Aposteln hat Jesus einst eine große Aufgabe in den Raum gestellt: Die Welt zu entzünden.

Bischof Dieser und die „Zeichen der Zeit“

31. März 2022|

Der Aachener Bischof Helmut Dieser bemüht wie viele andere die "Zeichen der Zeit" und den "Glaubenssinn des Volkes" als theologische Grundlagen der Reformwünsche des Synodalen Weges, auch in einem Schreiben an "Neuer Anfang". Bernhard Meuser ordnet die Begriffe ein und stellt fest: Ganz schlechte Theologie!

  • Anna Diouf

Zukunft durch Entweltlichung

24. März 2022|

Keine noch so gelungene Strukturreform sichert der Kirche Zukunft. Es ist Jesus Christus selbst, der das tut. Anna Diouf über die Zukunft einer entweltlichten Kirche, die durch Bekenntnis statt aus Gewohnheit aus der Krise kommen muss.

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