
Herrschaftszeiten
„Bei euch soll es nicht so sein“, sagte Jesus, wer herrschen will, muss dienen. Er hat seinen Jüngern das Füßewaschen beigebracht – früher ein Job für die Sklaven. „Ihr sollt niemanden euren Vater nennen, außer jenen im Himmel“ – auch so ein nicht eingelöster Spruch aus dem Neuen Testament. Wir reden von Beichtvätern und sogar vom „Heiligen Vater“, doch der Papst selbst nennt sich gerne „Diener der Diener Christi“. Jesus nennt seine Jünger „Freunde“, „nicht Knechte“. Gott gibt uns Freiheit und fordert dennoch Gehorsam. Warum ist das alles so?
Die katholische Kirche sieht Christus als das Haupt eines Leibes und uns alle als Glieder mit unterschiedlicher Begabung und Aufgabe. Die Kirche will diese Einheit in Vielfalt mit biblischer Orientierung entwickeln. Jeder soll seinen Platz finden können.
Aus Herrschaftszeiten
Die Geburt einer Tragikomödie . . .
Wer die Abschlussdiskussion von Samstagmorgen auf der Synodalkonferenz erlebt oder mitverfolgt hat, hört den sublimen Neomarxismus aus dem ganzen Quotengeschachere heraus, das nicht wenige der Diskutanten verwirrt und sogar Kardinal Marx erbost und Bischof Kohlgraf verärgert hat. Helmut Müller erinnert das an die Geburt einer Tragikomödie aus dem Geist des kommunistischen Manifests von 1848.
Synodalkonferenz als Weihnachtskaktus?
Was bedeutet es, wenn ein kirchlicher Gesprächsprozess plötzlich in Legislaturperioden denkt? Auf einer Pressekonferenz im Rahmen des Synodalen Weges fiel ein Begriff, der mehr verrät, als er vielleicht sollte. Peter Esser ist darüber gestolpert und analysiert die parlamentarische Semantik.
Klassenkampf statt Konsens?
Hat Jesus Apostel berufen und ihnen das Evangelium besonders anvertraut? Oder kommt es stattdessen auf demokratische Mehrheiten an? Diese Frage stellt sich bei der Satzung für eine neuartige Synodalkonferenz, die zuerst von den deutschen Bischöfen und dann vom Vatikan anerkannt werden muss. Martin Grünewald wundert sich über Klassenkampf statt Konsens.
Lobpreismusik – ein “GottesDIENST”
Aktuell wird viel Kritik an sogenannter Lobpreismusik geübt, so zum Beispiel in Beiträgen auf den Portalen “feinschwarz.net” und “katholisch.de”. Wir veröffentlichen den subjektiven Einspruch des im süddeutschen Raum bekannten Lobpreismusikers Stefan Andrzejewski, der sich seine Betroffenheit und Empörung über die unbelegten Behauptungen von der Seele geschrieben hat.
Komplizen gesucht
Die Satzung der geplanten deutschen „Synodalkonferenz“ steht im Widerspruch zum Abschlussdokument der römischen Weltsynode. Sie propagiert parlamentarische statt synodale Methoden und drängt sich an die Stelle der apostolischen Verantwortung. Gleichzeitig sollen die bisher unbeugsamen Minderheits-Bischöfe zur Mitarbeit in dem neuen Gremium gebracht werden. Martin Grünewald hat sich den Satzungstext angeschaut und nimmt die verfahrene Situation in den Blick.
Pfeffer gegen Hass und Hetze
Der Essener Generalvikar Klaus Pfeffer sieht sich veranlasst, mit großer Geste und medialem Getöse auf Facebook Hass und Hetze gegen einen Priester anzuprangern und dagegen zu intervenieren. Dieser hatte seine sexuelle Vorliebe offengelegt. Bei genauem Hinsehen war jeder Schritt dieser Aktion vorhersehbar. Wem nützt das, fragt sich Peter Winnemöller







