Herrschaftszeiten2022-06-14T16:52:28+02:00
Herrschaftszeiten

Herrschaftszeiten

Wer ist „der Herr im Haus“ – und ist es Zeit, daran etwas zu ändern? Warum ist die katholische Kirche nicht demokratisch und mit „allen auf Augenhöhe“? Manche stehen, andere sitzen oder knien? Warum spenden die einen den Segen, den die anderen empfangen? Warum gibt es Geweihte und Nichtgeweihte? Sind die einen die Mächtigen, die anderen nur Randfiguren?

„Bei euch soll es nicht so sein“, sagte Jesus, wer herrschen will, muss dienen. Er hat seinen Jüngern das Füßewaschen beigebracht – früher ein Job für die Sklaven. „Ihr sollt niemanden euren Vater nennen, außer jenen im Himmel“ – auch so ein nicht eingelöster Spruch aus dem Neuen Testament. Wir reden von Beichtvätern und sogar vom „Heiligen Vater“, doch der Papst selbst nennt sich gerne „Diener der Diener Christi“. Jesus nennt seine Jünger „Freunde“, „nicht Knechte“. Gott gibt uns Freiheit und fordert dennoch Gehorsam. Warum ist das alles so?

Die katholische Kirche sieht Christus als das Haupt eines Leibes und uns alle als Glieder mit unterschiedlicher Begabung und Aufgabe. Die Kirche will diese Einheit in Vielfalt mit biblischer Orientierung entwickeln. Jeder soll seinen Platz finden können.

Aus Herrschaftszeiten

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Wie kann es zu Entgleisungen kommen wie dem Papier der kfd zum §218? Franz Grunewald beschreibt das Phänomen und geht drei Möglichkeiten einer Erklärung nach. Sie ergänzen sich: Das systematische Einschmuggeln einer Agenda des radikalen Umbaus in die Kirche, die Machtansprüche neuzeitlicher Subjektivität und nicht zuletzt der geistliche Mangel eines tiefen Mitschwingens und Mitfühlens mit der Kirche.

  • Modell eines Embryos in der zwöften Schwangerschaftswoche.

Tabubrüche beim Lebensschutz

12. Juni 2026|

Ist die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) noch katholisch? Ausgelöst wird diese Frage durch eine neue Positionierung des Verbandes zum Umgang mit Schwangerschaftskonflikten. Sie enthält mehrere Tabubrüche und bösartige Unterstellungen Andersdenkender. Wie wird die kirchliche Aufsicht darauf reagieren? Martin Grünewald analysiert die wichtigsten Inhalte.

Symphonie der EINHEIT

25. Mai 2026|

Kirchliche Spannungen, Orientierungslosigkeit, Polarisierung - Die Kirche ist berufen, Zeichen der Einheit für die Welt zu sein. Der Neue Anfang startet eine Reihe zum Thema “EINHEIT” und lädt zum gemeinsamen Nachdenken ein.

Zum Muttertag: einfach mal umkehren!

10. Mai 2026|

Zum Muttertag ein Canossagang der deutschen Bischöfe? Patricia Haun kommentiert die prekäre Situation von DBK und ZdK im Streit mit Rom. Sie wünscht sich mutige Hirten, die auch Vorbilder sind in der Umkehr. Mit viel Verständnis für diesen schwierigen Weg, empfiehlt sie die Protagonisten der Muttergottes an.

  • game over

Das Ende vom Spiel

8. Mai 2026|

Lange haben Katholiken in Deutschland darauf gewartet, dass Rom Farbe bekennt. Nun überstürzen sich die Ereignisse. Die Kardinäle Fernández, Parolin - der Papst selbst - werden deutlich. Bernhard Meuser skizziert die Ereignisse der letzten Tage und ordnet sie in den Gesamtzusammenhang ein. Daraus ergeben sich viele, teils unangenehme Fragen.

Lehramts­legastheniker und Lernverweigerer

30. April 2026|

Und wieder die befremdliche Argumentation: Franziskus und Leo gehe es bei der Frage der Segensfeiern hauptsächlich um die Abgrenzung von der Ehe. Das ist in der Tat ein Motiv, aber es ist bloßes Märchen, wenn die komplexe Argumentation in Fiducia supplicans darauf reduziert wird. Unfähigkeit oder Unwilligkeit, einen lehramtlichen Text zu lesen?, fragt Martin Brüske.

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