Friday for Faith2025-07-03T22:26:09+02:00

Fridays for Faith

„Fridays for Faith“ will eine geistliche und theologische Hilfestellung zur Betrachtung des Sonntagsevangeliums sein. Die Grundlage dafür ist die Liebe und der Respekt vor dem Wort.

Liebe: Die Schrift ist eine unbegrenzt sprudelnde Quelle des Lebens und der Schönheit für das geistliche Leben. Sie hat Kraft und sie wirkt in allen, die sich dafür öffnen.

Respekt: Die Schrift – als Wort Gottes im Menschenwort – will sorgsam gehört werden. Sie braucht Aufmerksamkeit und Genauigkeit im Umgang mit ihr. Nicht sorgfältig zu hören, sondern mehr oder weniger beliebige Assoziationen mit ihr zu verknüpfen, missachtet sie.

Und: Sie hat ihren Ort in der Gemeinschaft der Kirche und ihrem Glauben. „Fridays for Faith“ will die Schrift exegetisch und theologisch verantwortet, im kanonischen Zusammenhang und im Licht des Glaubens der Kirche erschließen.

Viel Freude damit!

33. Sonntag im Jahreskreis

Der Tempel wird zerstört werden. Jesus sagt die Zerstörung an. Die Phase bis dahin ist wie ein Vorspiel für das Kommende. Jesus sagt den Seinen, wie sie sich verhalten sollen. „Endzeit“ ist real, seit Jesus gestorben und auferstanden ist. Aber Hysterie ist nicht angesagt. Statt dessen: Klare Ausrichtung, Vertrauen und Geduld. Sie gewinnen das Leben.

32. Sonntag im Jahreskreis

Der menschgewordene Gott disputiert über den Gott der Lebendigen. Er lässt sich ein auf Diskussion. Ernsthaft und fair. Das ist menschlich. Aber er antwortet aus einer Tiefe, die göttlich ist. Der Lichtglanz in seiner Rede erscheint im Disput als Brillanz des Arguments: Der Ewige und Lebendige ist der Gott der Lebendigen. Grund der Auferstehung.

31. Sonntag im Jahreskreis: Allerseelen

Dieses Jahr fällt Allerseelen auf den Sonntag. Helmut Müller hat einen sehr bewegenden und sehr persönlichen Text zu Allerseelen verfasst, den wir sehr gerne empfehlen. Mit "Bonusmaterial": Fügung am Fest des Hl. Wolfgang

Evangelium des 30. Sonntags im Jahreskreis

Pharisäer und Zöllner im Tempel. Bin ich froh, dass ich nicht so bin, wie dieser Pharisäer da? Wie komme ich aus dieser Falle heraus, die die Fehlhaltung nur eine Schraube weiter dreht? Was geht beim Pharisäer schief? Was „gelingt“ beim Zöllner? Nur einer geht „gerechtfertigt“ nach Hause - Gottes Urteil. Was lehrt uns Jesus damit über das Gebet?

Evangelium des 29. Sonntags im Jahreskreis

Zur Jüngerschaft gehört Gebet. Notwendig. Täglich und nächtlich. Auch gegen die Ermüdung. Ein Leben des Gebets - im Vertrauen: Gott ist gut. Er zögert nicht, zugunsten seiner Erwählten zu handeln. Eine Zumutung? Eine Unmöglichkeit? Ja, die Zumutung des Glaubens und nur durch ihn möglich. Jesus stellt die Frage: Wollen wir Glauben und Gebet wagen?

Evangelium des 28. Sonntags im Jahreskreis

Ist das Evangelium von den zehn Aussätzigen ein Text über Dank und Undank? Ja und Nein! Der bloß moralische Appell zur Dankbarkeit verfehlt aber die Pointe des Textes. Der Dank des Samaritaners, der zurückkehrt, hat sich in Gotteserkenntnis vollendet. Glaubend hat er Gottes Wirken in Jesus erfasst. Diesem Glauben spricht Jesus rettende Kraft zu.

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