Prof.  Jan-Heiner Tück, Professor am Institut für Systematische Theologie der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien analysiert in der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) die Stellungnahme des Heiligen Stuhls zum Synodalen Weg und gibt drei Vorschläge, was nun zu tun sei, um in echter Synodalität aus dieser Krise zu kommen.

Die katholische Kirche in Deutschland wolle sich neu erfinden. Die von den Bischöfen vorgeschlagene Reform der Leitungsstrukturen gehe weiter, als es Rom recht sei:
„Die Bischöfe wirken zum Teil überfordert und leitungsmüde. Auch ist in den gegenwärtigen Reformdebatten in Deutschland keineswegs sicher, ob alle zusammengehalten werden können. Die Kompassnadeln zeigen in unterschiedliche Richtungen. Die erneuerte, bunte Kirche, die die einen anstreben, ist für die anderen kaum noch katholisch, so dass Diagnostiker ganz unterschiedlicher theologiepolitischer Couleur bereits von einem Schisma in der katholischen Kirche in Deutschland sprechen.

Um dies abzuwenden und bestehende Risse zu heilen, muss in der Kirche eine neue Kultur des Zuhörens eingeübt werden. Auch ist es wichtig, die gemeinsame Ausrichtung aller wiederzufinden und die geistlichen Ressourcen zum Sprechen zu bringen. Echte Erneuerung kann nur aus dem Glauben kommen. Davon aber ist im Schlagabtausch zurzeit kaum etwas zu hören.“

Den ganzen Text finden Sie hier unter dem Link bei der NZZ.

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