Der FAZ-Redakteur Christian Geyer zieht einen spannenden Bogen von der viel diskutierten Hochzeit von Christian Lindner und der Frage, wieso man das Paar in einer evangelischen Kirche traute, obwohl sie beide längst ausgetreten sind bis hin zu den theologischen Auseinandersetzungen auf dem katholischen Synodalen Weg und kommt zum berechtigten Fazit: „Ihre Preise verdirbt die Kirche im Hörsaal, nicht auf Hochzeiten: Ein Freiburger Freiheitsapostel stellt den Bundesfinanzminister in den Schatten.“
Denn die kirchlichen Kulissenschieber sitzen ja nicht in Ministerien, sondern etwa an der Universität Freiburg, wo Magus Striet Fundamentaltheologie lehrt und seine ganz eigenen Ideen zum Freiheitsbegriff von Christen entwirft, die vor allem eine Autonomie gegenüber Gott sein soll.

Zitat aus dem Text: „Von der Warte eines theologischen Superkriteriums aus habe sich jeder Gott zu rechtfertigen: Es könne „kein Gott akzeptiert werden, der nicht freiheitsachtsam ist und Autonomie will“, heißt es in Striets Traktat „Alles eine Frage der Berufung? Über Kirche und Macht“. Ist das noch der Gott der Zehn Gebote, der hier antitheologisch diszipliniert werden soll? Nicht auf Hochzeiten verdirbt die Kirche ihre Preise, sondern im Hörsaal. Warum um Himmels willen sich über Lindner erregen und Striet einen guten Mann sein lassen?“

Den ganzen Kommentar von Christian Geyer finden Sie hier zum Lesen in der FAZ unter diesem Link.

 

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