Friday for Faith2025-07-03T22:26:09+02:00

Fridays for Faith

„Fridays for Faith“ will eine geistliche und theologische Hilfestellung zur Betrachtung des Sonntagsevangeliums sein. Die Grundlage dafür ist die Liebe und der Respekt vor dem Wort.

Liebe: Die Schrift ist eine unbegrenzt sprudelnde Quelle des Lebens und der Schönheit für das geistliche Leben. Sie hat Kraft und sie wirkt in allen, die sich dafür öffnen.

Respekt: Die Schrift – als Wort Gottes im Menschenwort – will sorgsam gehört werden. Sie braucht Aufmerksamkeit und Genauigkeit im Umgang mit ihr. Nicht sorgfältig zu hören, sondern mehr oder weniger beliebige Assoziationen mit ihr zu verknüpfen, missachtet sie.

Und: Sie hat ihren Ort in der Gemeinschaft der Kirche und ihrem Glauben. „Fridays for Faith“ will die Schrift exegetisch und theologisch verantwortet, im kanonischen Zusammenhang und im Licht des Glaubens der Kirche erschließen.

Viel Freude damit!

Evangelium des 27. Sonntags im Jahreskreis

Auf die Bitte der Jünger, ihren Glauben zu mehren, antwortet Jesus mit einem grotesken Bild. Dann mutet er den Jüngern zu, ihren Dienst als bloße Ableistung ihrer Schuldigkeit zu begreifen. Das groteske Bild und die Zumutung unnützer Knechtschaft öffnen für den größeren Gott, der durch uns wirken will, wenn wir uns ihm rückhaltlos überlassen.

Evangelium des 26. Sonntags im Jahreskreis

Moses und die Propheten: Die Weisung Gottes macht aufmerksam für Gott und für den Nächsten, für die Not gleich vor der Tür unseres Hauses. Ohne das Leben aus dieser Weisung werden wir blind sogar für den, der auferstanden ist von den Toten. Die Geschichte vom armen Lazarus führt von hier ins Jenseits, um diesseits Licht für unsere Gegenwart zu sein.

Evangelium des 25. Sonntags im Jahreskreis

Eine Geschichte über einen Verschwender und Kriminellen! Und Jesus lobt den Finanzbetrüger! Geht’s noch? Aber als unserem Gangster der Absturz ins soziale Nichts droht, handelt er klug, mit besonnener Entschlossenheit, um seine Haut zu retten. Handeln wir ebenso klug, besonnen und entschlossen, wenn es um unser wahres Gut, das Leben mit Gott, geht? 

Evangelium zum Fest Kreuzerhöhung

Fünf Verse aus dem Johannesevangelium liest die Kirche am Fest der Kreuzerhöhung. Sie umschließen das Geheimnis des Heils. Himmel und Erde, Menschwerdung und Erhöhung, Verlorenheit und ewiges Leben. So strahlt das Kreuz des Menschensohns auf, der gekommen ist, zu retten und nicht zu richten. Glauben wir dem Vater, der uns so seinen Sohn schenkt!

Evangelium des 23. Sonntags im Jahreskreis

Jesus fordert uns eindringlich auf, zu erwägen, was Jüngerschaft und Nachfolge bedeuten. Nachfolge und Jüngerschaft sind nicht nebenbei zu haben. Jesus zu folgen bedeutet, eine Entscheidung zu treffen, die mich total beansprucht: alles loszulassen, um seinetwillen. Bedeutet, teilzuhaben an seinem Lebensschicksal bis hin zu Tod und Auferstehung.

Evangelium des 22. Sonntags im Jahreskreis

Tischgespräche am Sabbat. Jesus beobachtet und wird beobachtet. Das Mittagsmahl wird Gleichnis für das Hochzeitsmahl in Gottes Herrschaft und wie man ihr schon jetzt entsprechen kann: Sich vor Gott nicht selbst definieren! Gütig geben jenseits der Erwartung der Gegengabe! Heißt: Den letzten Platz einnehmen, die auf dem letzten Platz hereinholen.

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