Herrschaftszeiten2022-06-14T16:52:28+02:00
Herrschaftszeiten

Herrschaftszeiten

Wer ist „der Herr im Haus“ – und ist es Zeit, daran etwas zu ändern? Warum ist die katholische Kirche nicht demokratisch und mit „allen auf Augenhöhe“? Manche stehen, andere sitzen oder knien? Warum spenden die einen den Segen, den die anderen empfangen? Warum gibt es Geweihte und Nichtgeweihte? Sind die einen die Mächtigen, die anderen nur Randfiguren?

„Bei euch soll es nicht so sein“, sagte Jesus, wer herrschen will, muss dienen. Er hat seinen Jüngern das Füßewaschen beigebracht – früher ein Job für die Sklaven. „Ihr sollt niemanden euren Vater nennen, außer jenen im Himmel“ – auch so ein nicht eingelöster Spruch aus dem Neuen Testament. Wir reden von Beichtvätern und sogar vom „Heiligen Vater“, doch der Papst selbst nennt sich gerne „Diener der Diener Christi“. Jesus nennt seine Jünger „Freunde“, „nicht Knechte“. Gott gibt uns Freiheit und fordert dennoch Gehorsam. Warum ist das alles so?

Die katholische Kirche sieht Christus als das Haupt eines Leibes und uns alle als Glieder mit unterschiedlicher Begabung und Aufgabe. Die Kirche will diese Einheit in Vielfalt mit biblischer Orientierung entwickeln. Jeder soll seinen Platz finden können.

Aus Herrschaftszeiten

  • Georg Bätzing, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, bei einem Gespräch am Tisch, Porträtaufnahme.

„Wir liefen gegen eine Wand“

18. Februar 2026|

Kann das sein? Ein deutscher Priester unterhält als Subregens eines Priesterseminars sexuelle Beziehungen zu Untergebenen, die er ausbildet, und wird dennoch in den Betroffenenbeirat der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) gewählt? Martin Grünewald schildert uns den Vorgang um die Berufung von Dr. Rothe in den Betroffenenbeirat der DBK und den Protest zweier Betroffener dagegen, die jedoch überall abblitzten.

  • Das Spiel ist aus – das Ende ist chaotisch.

„Synodaler Weg“: Das Spiel ist aus. Was nun?

13. Februar 2026|

Der Synodale Weg hat sich verlaufen. Stephan Raabe über den Anschein einer kirchlichen Synode mit “top-down”-Prinzip, ein verkorkstes Umsetzungsmonitoring und manipulative synodale Rechenspiele. Am Ende bleiben Uneinigkeit, Ratlosigkeit und eine große Herausforderung für Rom.

Die Geburt einer Tragikomödie . . .

5. Februar 2026|

Wer die Abschlussdiskussion von Samstagmorgen auf der Synodalkonferenz erlebt oder mitverfolgt hat, hört den sublimen Neomarxismus aus dem ganzen Quotengeschachere heraus, das nicht wenige der Diskutanten verwirrt und sogar Kardinal Marx erbost und Bischof Kohlgraf verärgert hat. Helmut Müller erinnert das an die Geburt einer Tragikomödie aus dem Geist des kommunistischen Manifests von 1848.

Synodalkonferenz als Weihnachtskaktus?

31. Januar 2026|

Was bedeutet es, wenn ein kirchlicher Gesprächsprozess plötzlich in Legislaturperioden denkt? Auf einer Pressekonferenz im Rahmen des Synodalen Weges fiel ein Begriff, der mehr verrät, als er vielleicht sollte. Peter Esser ist darüber gestolpert und analysiert die parlamentarische Semantik.

  • Klassenkampf statt Konsens

Klassenkampf statt Konsens?

28. Januar 2026|

Hat Jesus Apostel berufen und ihnen das Evangelium besonders anvertraut? Oder kommt es stattdessen auf demokratische Mehrheiten an? Diese Frage stellt sich bei der Satzung für eine neuartige Synodalkonferenz, die zuerst von den deutschen Bischöfen und dann vom Vatikan anerkannt werden muss. Martin Grünewald wundert sich über Klassenkampf statt Konsens.

  • Stefan Andrzejewski beim Lobpreis während der Buchvorstellung „Urworte des Evangeliums“ in Köln

Lobpreismusik – ein “GottesDIENST”

20. Dezember 2025|

Aktuell wird viel Kritik an sogenannter Lobpreismusik geübt, so zum Beispiel in Beiträgen auf den Portalen “feinschwarz.net” und “katholisch.de”. Wir veröffentlichen den subjektiven Einspruch des im süddeutschen Raum bekannten Lobpreismusikers Stefan Andrzejewski, der sich seine Betroffenheit und Empörung über die unbelegten Behauptungen von der Seele geschrieben hat. 

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