Friday for Faith2025-07-03T22:26:09+02:00

Fridays for Faith

„Fridays for Faith“ will eine geistliche und theologische Hilfestellung zur Betrachtung des Sonntagsevangeliums sein. Die Grundlage dafür ist die Liebe und der Respekt vor dem Wort.

Liebe: Die Schrift ist eine unbegrenzt sprudelnde Quelle des Lebens und der Schönheit für das geistliche Leben. Sie hat Kraft und sie wirkt in allen, die sich dafür öffnen.

Respekt: Die Schrift – als Wort Gottes im Menschenwort – will sorgsam gehört werden. Sie braucht Aufmerksamkeit und Genauigkeit im Umgang mit ihr. Nicht sorgfältig zu hören, sondern mehr oder weniger beliebige Assoziationen mit ihr zu verknüpfen, missachtet sie.

Und: Sie hat ihren Ort in der Gemeinschaft der Kirche und ihrem Glauben. „Fridays for Faith“ will die Schrift exegetisch und theologisch verantwortet, im kanonischen Zusammenhang und im Licht des Glaubens der Kirche erschließen.

Viel Freude damit!

Evangelium des 21. Sonntags im Jahreskreis

Die enge Tür führt zum Mahl des Lebens. Alles kommt darauf an, dort anzukommen, so lange sie offen ist. Wer sich von Jesu Lehre berühren lässt, so dass er sich aufmacht und mit vollem Eifer sucht, der wird die Tür offen finden. Zuletzt strömt es aus der Weite der Welt durch die enge Pforte. Sie ist überall dort, wo Menschen Jesus persönlich kennen.

Evangelium des 20. Sonntags im Jahreskreis

Der Jesus unseres Evangeliums ist kein milder Friedefürst. Politisch ganz unkorrekt sagt Jesus von sich, dass er spaltet. Und behauptet sogar: Dazu bin ich gekommen. Ein wilder, leidenschaftlicher Jesus: Brandstifter mit Lust am Feuer, der es mag, wenn es brennt. Wahrer Friede kommt erst durch die Todestaufe Jesu und die Entscheidung für ihn!

Evangelium des 19. Sonntags im Jahreskreis

Die kleine Herde hat eine große Gabe empfangen: Gottes Königtum. Aus der großen Gabe folgt große Verantwortung. Denn viel ist uns anvertraut. Loslösung ist verlangt. Das Herz am rechten Fleck im Himmel haben, dort, wo der wahre Schatz ist. In Wachsamkeit auf den Kommenden ausgerichtet bleiben. Aber der gütige Blick des Vaters nimmt die Furcht.

Evangelium des 18. Sonntags im Jahreskreis

Jesus lässt sich nicht vor den Karren spannen. Den Versuch dazu, weist er schroff ab. Er nimmt ihn zum Anlass zu warnen: Habgier, Selbstsicherung durch Besitz verspielt das wahre Leben und endet in der Sinnlosigkeit. Denn der Grund unseres Lebens liegt nicht uns selbst. Nur in Gott ist am Ende wahres Leben. Er schenkt es. Wer in ihm ist, ist reich.

Evangelium des 17. Sonntags im Jahreskreis

Jesus lehrt beten. Seine Gebetslehre ist völlig einfach. Sie ist zugleich abgründig tief: den Vater Vater sein lassen. Seine ganze Bedürftigkeit vor ihn bringen. Eindringlich sein: Bitten, suchen, anklopfen. Vertrauen. Das Bittgebet ist der notwendige Ausgangspunkt des Betens. Solchem Beten ist die größte und beste Gabe gewiss: der Heilige Geist.

Evangelium des 16. Sonntags im Jahreskreis

Das fleischgewordene Wort zu Gast! Marta nimmt Jesus in wunderbarer Gastfreundschaft auf. In den vielen Sorgen des Dienstes droht sie sich aber zu verlieren. Maria hört in gesammelter, freier Aufmerksamkeit. Jüngerin! So begreift sie tiefer, wer dieser Gast ist. Sie nimmt Jesu Dienst an. Das eine Notwendige, das nicht vergeht, sondern immer bleibt!

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