
Frauenzimmer
Gut, die Biologie sagt: Die einen zeugen, die anderen empfangen Kinder, tragen sie neun Monate in ihrem Leib, können sie selbst stillen. Spielt das eine Rolle, wenn wir über Gleichberechtigung in der Kirche reden? Männer und Frauen haben die gleiche Würde. Erst recht in der Kirche! Sie beten, arbeiten und evangelisieren – genau wie Männer. Sie lehren und leiten als Lehrerinnen und Theologinnen Gemeinschaften, Bewegungen und Pfarrgemeinderäte und legen die Bibel aus – gewiss nicht schlechter als ihre männlichen Kollegen. Aber nur der Mann soll als Priester in der Messe „in persona Christi“ handeln und die Lehre der Kirche in der Vollmacht der Weihe auslegen? Hat das etwas mit der Männlichkeit Jesu zu tun? Es lohnt sich, darüber nachzudenken – für beide Geschlechter.
Beiträge dazu
Der Weg zur Frauenordination
Ach? ... Das geht? ... Ja natürlich, sagt Bernhard Meuser, es wäre sogar ganz einfach. Wir bräuchten dazu nur einen etwas anderen Papst, ein etwas größeres Konzil und zwei völlig neuartige Dogmen, - Dogmen wie es sie noch nie gab. Eines heißt „Ex-Se-Se-Dogma“, das andere „Ordinatio-Feminarum“. Sie finden diese Dogmen schon mal in der Rohfassung im Text. Okay, sie müssten halt noch offiziell abgenickt werden. Aber das dürfte ja kein Problem sein. Oder? Ehe ich es vergesse: Vorsicht, Satire!
Der Tod ist ein Meister aus Deutschland
„Der Mutterschoß ist heutzutage der gefährlichste Ort für ein Kind“ Ein Zitat aus einer Predigt, das wohl wahr ist. In diesen Tagen sollte diese vorgeburtliche Gefahr für Kinder in Deutschland noch verschärft werden. Helmut Müller teilt seine philosophischen Überlegungen zur Reform des § 218.
Feminismus der Liebe „pro life“
Kann man „pro life“ UND zugleich Feministin sein? Sabina Scherer beschreibt in ihrem Buch sehr empathisch den Konflikt zwischen Mutter und Kind, zwischen Lebensrecht und Selbstbestimmungsrecht und schafft es, damit ein Band zwischen Herz und Verstand zu knüpfen. Klüger kann man über Abtreibung nicht schreiben, meint Bernhard Meuser und schlägt vor, dieses Buch zur "Lebensrechts-Bibel" zu küren.
“Ganz schön bist Du, Maria”
Rechtzeitig zum Hochfest der unbefleckten Empfängnis Mariens im Schoß ihrer Mutter Anna kehrte sinnigerweise Notre Dame nach Notre Dame zurück. Jedes Jahr feiert die Kirche an diesem Tag das ursprüngliche Konzept des Menschen, das noch nicht von der Erbsünde korrumpiert worden ist. In der bildlichen Darstellung als apokalyptische Frau der Offenbarung des Johannes (Apk 12) zertritt sie der Schlange, dem Sinnbild des Bösen und der Versuchung, das Haupt. Helmut Müller weist in dem vermeintlich unanschaulichen Festgeheimnis auf narrative Möglichkeiten hin es zu verstehen und aus ihm spirituell zu leben.
Wenn der Papst die Wahrheit sagt
Die Katholische Universität Löwen verpasst Franziskus eine schallende Ohrfeige. So bekommt der Papst zu spüren wie es ist, in einer Kirche im Modus der Entfremdung zu leben. Doch was katholisch ist, wird nicht nur in Belgien gedehnt, stellt Bernhard Meuser fest.
Goldkörner, befreit aus dem Wust falscher Theorien
Abigail Favale, eine mit allen Wassern feministischer Konstruktionen gewaschene amerikanische Dozentin für Gender Studies, hat ein unwiderstehliches Buch geschrieben, das vor allem junge Frauen und deutsche Bischöfe lesen sollten, empfiehlt Bernhard Meuser.